Frank Henning, MdL - FraktionsvorsitzenderUlrich Hus - stv. Fraktionsvorsitzender und fachpolitischer Sprecher für Stadtentwicklung„Es müssen in Osnabrück für alle Bevölkerungsschichten passende Wohnmöglichkeiten vorgehalten werden, insbesondere ist es aber notwendig, für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürgern bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum vorzuhalten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir die Verwaltung beauftragt, ein „Handlungskonzept bezahlbarer Wohnraum“ zu erstellen“, betonen Frank Henning, Fraktionsvorsitzender der Rats-SPD und Ulrich Hus, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, gemeinsam.


„Ziel dieses Handlungskonzeptes muss es sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Errichtung und den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum fördern. Hierzu gehört aus unserer Sicht vor allem auch die Erweiterung des städtischen Baulandmanagements auf den Geschoßwohnungsbau, welches die Möglichkeiten hat, preisbegrenzend auf Grundstücke und Wohnungen einzuwirken. Nur so kann garantiert werden, dass auch alle Nutzergruppen durch das Konzept eine Förderung erfahren“, erläutern Henning und Hus. Auch eine Ausweisung von neuen Baugebieten im Stadtgebiet sei hierbei aus Sicht der SPD-Fraktion erforderlich.

„Ich wünsche mir aber auch, dass die Verwaltung die Bebauung in zweiter Reihe konsequent weiterverfolgt, damit den vielen Wünschen und Erwartungen von Hausbesitzer schnell entsprochen werden kann“, zeigt Henning eine weitere Möglichkeit auf Wohnraum zu schaffen. Die Voraussetzungen hierfür, so Henning weiter, seien in der Vergangenheit schon geschaffen worden.

„Nach dem Verkauf der Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft (OWG) im Jahre 2002 durch die damalige schwarz-gelbe Mehrheit im Rat müssen wir nun alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere verlorenen Einflussmöglichkeiten auf dem Osnabrücker Wohnungsmarkt wieder zu stärken und teilweise zurückzugewinnen, auch wenn dies sehr schwer sein wird“, stellen Henning und Hus abschließend fest.

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