Frank Henning - FraktionsvorsitzenderChristel Wachtel - stellv. FraktionsvorsitzendeJens Martin - Ratsmitglied







Die Ratsfraktion der Osnabrücker SPD begrüßt den neuen Verwaltungsvorschlag, der den Wohn- und Schulangeboten im Süden der Stadt grundlegend neue Perspektiven eröffnet. „Wir würden uns freuen, wenn die Beteiligten den Prozess positiv begleiten würden“, stellten der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Henning, seine Stellvertreterin Christel Wachtel und der schulpolitische Sprecher Jens Martin fest.

Die Verwaltung schlägt in ihrem Entwurf konkret vor: Nicht mehr die Teutoburger Schule, sondern eine bedarfsgerecht erweiterte Overbergschule soll zusätzlich solche Kinder der Kreuzschule aufnehmen, für die ihre Eltern weiterhin eine konfessionelle Bildung wünschen. Andere Kinder können am auszubauenden Standort Stüveschule verbleiben. Die bisher in Räumen der - in 2015 auslaufenden - Käthe-Kollwitz-Schule untergebrachte Berufsschule soll wiederum unter dem Dach der Teutoburger Schule eine neue Heimat finden. Das frei werdende Gelände am Schölerberg soll für "Leben und Wohnen im Alter" genutzt werden.

Aus Sicht der Sozialdemokraten habe der Verwaltungsvorschlag durchaus Vorteile gegenüber dem bisherigen Ratsbeschluss, wie Jens Martin feststellte: Die Arbeitslosenselbsthilfe und der VPAK (Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien) könnten ihre Räumlichkeiten in der Teutoburger Schule behalten. "Aufgegriffen werden dabei die zentralen Ziele, die wir in der bisherigen Debatte formuliert haben: Die Entlastung des Schulstandortes im Schinkel, die schulische Nutzung der Teutoburger Schule und die Bildung eines starken Bekenntnisstandortes."

„Dass wir hier erhebliche Kosten gegenüber anderen Lösungen sparen“, so Frank Henning, „bleibt somit nicht unser einziges Argument. Ein weiterer Vorteil dieser neuen Standortentscheidungen liegt in der sozialen Stadtentwicklung am Schölerberg.“ „Hier“, so Ratsfrau Christel Wachtel, „besteht eine Fläche, die sich in geradezu idealer Weise für das aktuell sehr nachgefragte Projekt ‚Wohnen und Leben im Alter‘ anbietet. Solche Flächen sind in Osnabrück rar.“ Mit dem Erlös aus Liegenschaftsverkäufen könnten wiederum die baulichen Maßnahmen im Schulbereich wenigstens teilweise gegenfinanziert werden.

„Der Verwaltungsvorschlag greift unsere Ziele auf und bietet gleichzeitig neue stadtentwicklungspolitische Perspektiven. Wir begrüßen das.“, schloss Henning.

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