Fraktion und Unterbezirksvorstand der Osnabrücker SPD sehen in der aktuell präsentierten überregionalen Vergleichsstudie des Pestel-Instituts eine gute Arbeitsgrundlage, um zielgerichtet am Projekt einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung weiterzuarbeiten.

„Es ist geradezu aberwitzig, wenn die Bundesregierung ausgerechnet die Stromförderung aus Fotovoltaik drosselt. Dies schwächt massiv alle Bemühungen zur Förderung regenerativer Energien, belastet die Verbraucher und bedeutet - nach der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke - eine weitere Steilvorlage für Stromkonzerne, sich als Energie-Dinosaurier zu gebärden und kommunale Stadtwerke zu schwächen.“ Mit diesen Worten reagierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Henning empört auf die Ankündigung des Bundesumweltministers Röttgen, Solarstrom zu reduzieren, weil das Stromnetz angeblich überlastet sei.

"Der Streit um angeblichen Kinderlärm am Knappsbrink verschlägt uns fast die Sprache. Dieser Konflikt ist weit mehr als ein Nachbarschaftsstreit. Er zeigt eine erschreckende gesellschaftliche Entwicklung, in dessen Rahmen spielende Kinder zunehmend als 'ruhestörender Lärm' betrachtet werden, die den Wert einer Wohnung verringern. Wie in der Vergangenheit wurde gegen Bolz-, Spielplätze und Schulhöfe geklagt und deren Ausbau verzögert. Diese Entwicklung gipfelt jetzt am Knappsbrink in der Bedrohung und Beschimpfung von Kindergartenkindern. Diese Situation kann von uns so nicht akzeptiert werden und darf auch andernorts nicht hingenommen werden", erklärte der familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uli Sommer, der gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Frank Henning zum aktuellen Konflikt Position bezog.

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