"Schlechte Landes-Bilanzen bei Abiturienten und Studienanfängern müssen durch mehr integrative Schulformen verbessert werden. Alarmierende Zahlen in Niedersachsen sollten deshalb auch in Osnabrück davon überzeugen, dass in der Schulpolitik kommunalpolitische Maßnahmen immer wichtiger werden", betonte die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Marion Fiolka-Dörpmund.

"Es darf nicht sein, dass in Zeiten knapper Kassen ausgerechnet Kinderspielplätze zu freiwilligen Kann-Leistungen werden, die willkürlich eingespart werden können, wenn dies mehrheitlich ratsam erscheint", betonten für die SPD-Ratsfraktion deren Vorsitzender Ulrich Hus sowie der familienpolitische Sprecher Uli Sommer.

"Die aktuell vorgestellten Messungsergebnisse über Stickstoffbelastungen belegen unbestreitbar, dass Gesundheitsgefährdungen für rund 18.000 Menschen in Osnabrück bestehen und erfordern ein geschlossenes Handeln von Rat und Verwaltung", erklärte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Frank Henning.

"Wenn der Oberbürgermeister betont, dass die Osnabrücker Arena-Planungen eine interessante Perspektive darstellen, die es in Anbetracht der Finanzlage gleichwohl sorgsam zu prüfen gilt, dann steht die SPD-Fraktion dahinter.

Die Osnabrücker SPD-Fraktion zeigt sich irritiert über die Äußerung der Oberlandeskirchenrätin Kerstin Gäfgen-Track, das Votum des Rates zugunsten einer Integrierten Gesamtschule (IGS) am Standort der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) sei im Herbst 2008 "überraschend" gekommen, und deshalb sei bis heute seitens der Landeskirche keine Entscheidung zur Frage "Evangelische Schule" am Standort Eversburg gefallen.

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