Zur Diskussion um die Gründung einer Schule für "abrahamische Religionen" (hier: katholisch, muslimisch, jüdisch) in Trägerschaft der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück nimmt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ulrich Hus, sowie die schulpolitischen Sprecher Marion Fiolka-Dörpmund und Paul Meimberg, wie folgt Stellung:

"Kinder und Jugendliche sollen an gesellschaftlichen Entscheidungen mitwirken können. Ihnen müssen Möglichkeiten geschaffen werden, ihr Umfeld und ihre Lebensbedingungen mitgestalten zu können. Beteiligung lässt Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Mitverantwortung lernen.

Um den spezifischen strukturellen Gegebenheiten und regionalen Bedingungen in der Region Osnabrück bei der Überwindung der Wirtschaftskrise gerecht zu werden, müssen jegliche Anstrengungen unternommen werden.

"Zentrale Stadtfeste", so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Wachtel, "müssen barrierefrei für alle Menschen zugänglich sein." Diesen Vorsatz habe zuletzt der Sozial- und Gesundheitsausschuss im September 2008 einstimmig untermauert.

Die SPD-Ratsfraktion wird aktiv die von Oberbürgermeister Boris Pistorius angekündigte neue Umfrage zur Bedarfsermittlung für eine Integrierte Gesamtschule am Standort Eversburg unterstützen. Diese Befragung fordert die Landesregierung ein.

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