Zur Darstellung der CDU-Ratsfraktion hinsichtlich anstehender Landes-Zuwendungen zugunsten der Städtischen Bühnen erklärte für die SPD-Stadtratsfraktion die Aufsichtsratsvorsitzende Lotte Schwanhold:

"Wie schön für Osnabrück und sein innovatives Theater, dass die Landesregierung  endlich die Kurve gekriegt hat und sich etwas angemessener an den Personalkosten des Theaters beteiligen will. Ich freue mich sehr darüber, vor allem, weil ich darin eine Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit von Intendant Holger Schultze und seinem ganzen Team sehe.

Nach wie vor trägt aber die Stadt Osnabrück den Großteil der Zuschüsse für unser Stadttheater. Vor einiger Zeit hat der gesamte Stadtrat -und nicht nur die CDU-  für den neuen 5-jährigen Vertrag gestimmt und darin waren ganz unspektakulär die Tarifsteigerungen mit inbegriffen.

Dasselbe hätten wir uns vom Land Niedersachen gewünscht, nur dann hätte es nicht so einen Paukenschlag gegeben, mit dem Herr Brickwedde und Frau Meyer zu Strohen an die Öffentlichkeit getreten sind. Es ist schon erstaunlich, welcher Verrenkungen es bedarf, um eine nach meiner Meinung selbstverständliche Erhöhung der Zuschüsse bei Tarifsteigerungen zu erklären. Da muss erst ein neuer "Topf" gefunden werden, dann muss die gleiche Summe von Sponsoren oder Mitgliedern des Fördervereins aufgebracht werden, nur damit der Eindruck entsteht, die CDU und der Ministerpräsident haben höchstpersönlich ihre Schatulle geöffnet und diesen Segen über die Theater im Lande ausgegossen.

Noch einmal: Für das Theater in Osnabrück ist dieser Zuschuss sehr erfreulich. Es wäre allerdings etwas weniger spektakulär gewesen, wenn die Landesregierung von vornherein die Tarifsteigerungen in den Theatervertrag aufgenommen hätte."

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