"Wir freuen uns, dass die Verwaltung sich nun doch - aller früheren Bedenken zum Trotz - in der Lage dazu sieht, für eine Radwegreinigung im Winter zu sorgen", betonten im Rahmen einer gemeinsamen Stellungnahme für die SPD-Ratsfraktion deren Sprecher im Werksausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb, Uwe Tackenberg, sowie Sabine Bartnik, Ausschuss-Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Der Rat hatte zuletzt am 4. November einen entsprechenden Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Grünen an den Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs verwiesen, um zum Jahreswechsel winterdienstliche Maßnahmen auf dem Hauptradwegnetz durchzuführen. Der Eigenbetrieb Grün, so Tackenberg, habe nun zwei Kommunalgeräteträger bestellt, mit denen ab Mitte Januar 2009 die gewünschten Maßnahmen durchgeführt werden können. Die Geräte, die bisher für den Winterdienst auf bestimmten Fußwegen eingesetzt worden seien, sollen nun über spezielle Schneebürsten und Granulatstreuer verfügen.
Ein kostengünstiger Einsatz soll – so die Planungen der Verwaltung - bei extremer Glätte oder bei anhaltendem Schneefall immer dann erfolgen, wenn die Geräte ohnehin zur Fußwegreinigung eingesetzt werden. Direkt auf den Straßen verlaufende Radwege müssten wie die Fahrbahnen geräumt und gestreut werden.  Zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht werde letztendlich angestrebt, die Touren zur Fußweg- und Radwegreinigung zusammenzulegen.
"Wir begrüßen es", so Bartnik, "dass unsere Verweise auf die Praxis anderer Städte offenkundig erfolgreich waren und nunmehr eine ganzjährige Nutzung zentraler Radwege möglich ist."

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