Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freier Träger, deren Gehälter im Rahmen städtischer Zuwendungen bezahlt werden, sollen nach Meinung der Ratsfraktionen von SPD und GRÜNEN – ebenso wie andere Beschäftigte – von den ausgehandelten Tariferhöhungen für den Öffentlichen Dienst profitieren. "Seit Jahren hat es keine Anpassung der Zuschüsse für die gestiegenen Gehälter gegeben. Damit haben die freien Träger bereits einen erheblichen Konsolidierungsbeitrag für den Haushalt der Stadt geleistet", begründen der finanzpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Nils Peters, sowie der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Michael Hagedorn, das rot-grüne Vorhaben.
Die Stadt Osnabrück gewährt einer Vielzahl von Einrichtungen, Vereinen und Verbänden Zuschüsse. Dies geschieht oftmals in der Form von mehrjährigen Zuschussverträgen. "Damit soll die Arbeit dieser freien Träger auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden", stellen Peters und Hagedorn fest. Würden die tariflich bedingten Einkommensverbesserungen nicht gewährt, sei insbesondere im Sozial-, Jugend- und Kulturbereich mit erheblichen Leistungsminderungen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger zu rechnen. "Eingefrorene oder gar gekürzte Zuschüsse können in aller Regel nur durch reduzierte Arbeitszeiten aufgefangen werden. Niemand sollte sich in einem solchen Fall über weniger Angebote und auch über geringeres Engagement beklagen", erklären Peters und Hagedorn abschließend.

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