Das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden hatte die SPD-Fraktion, als die ihre letzte Zusammenkunft in den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt im Neustädter Rathaus durchführte.

Engelbert Hülsmann, AWO-Fachbereichsleiter für Jugend-, Kinder- und Familienarbeit sowie Olaf Düring, Leiter der im Haus angesiedelten Erziehungsberatungsstelle, stellten den Ratsmitgliedern dabei das vielfältige Spektrum der Osnabrücker AWO-Arbeit dar, die in der Stadt über annähernd 300 Beschäftigte verfügt. Im Mittelpunkt stand dabei naturgemäß die Tätigkeit der Erziehungsberatungsstelle, deren Räumlichkeiten mit hohem Interesse in den Blick genommen wurde.
"Wir versuchen hier täglich, Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Bewältigung von Problemen zu unterstützen", erklärte Düring. Konkret helfe die Erziehungs- und Familienberatungsstelle rund 400 örtlichen Familien ebenso kontinuierlich wie kostenlos bei Fragen zur Entwicklung und Erziehung von Kindern, bei Erziehungsschwierigkeiten und Problemen in angemessenem Verhalten, bei Eltern-Kind-Konflikten,  Kindesmisshandlungen, sexuellem Missbrauch sowie in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung.  Eng arbeite man dabei innerhalb eines Netzwerks unterschiedlicher Initiativen auch arbeitsteilig zusammen, um zielgenaue Hilfen – von der Kinder- und Jugendtherapie bis hin zur Drogenhilfe - zu entwickeln.
"Die AWO ist in Osnabrück ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig und unverzichtbar Wohlfahrtsverbände, Vereine und Initiativen sind, die sich problemnahe und ohne Hemmschwelle gegenüber Amtsstuben mit Menschen befassen", würdigte für die SPD-Fraktion deren stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin, Christel Wachtel, die dargestellte Arbeit.

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