Die Ratsfraktionen von SPD und Bündnisgrünen wollen sich in der kommenden Ratssitzung am 18. Dezember für die Einführung eines neuen Integrationspreises stark machen. "Gerade weil es in unserer Stadt ein grundlegender Bestandteil der Friedenskultur ist, engagierte Integrationspolitik im Rahmen einer Fülle von Aktivitäten zu entfalten, muss dieses Bemühen angemessener gewürdigt werden", erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus. Die Verwaltung soll deshalb beauftragt werden, Kriterien und Verfahrensvorschläge für die Vergabe eines Integrationspreises zu entwickeln. "Wir möchten vorbildliches Verhalten würdigen und damit möglichst viele Nachahmungseffekte bewirken", begründet Grünen-Fraktionsvorsitzender Michael Hagedorn die Initiative. Verliehen werden soll der neue Integrationspreis in regelmäßigen Abständen auf Grundlage öffentlich bekannt gemachter Bewerbungskriterien. "Gerade in Zeiten internationaler und interkultureller Spannungen ist es von hoher Bedeutung, wenn sich auch im kommunalen Alltag Personen und Institutionen um Integration und Gleichberechtigung von Menschen aus anderen Kulturkreisen bemühen und dabei für eine gegenseitige Toleranz und Anerkennung werben", schließen Hus und Hagedorn.

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