"Es darf nicht sein, dass der Nichtraucherschutz einige Gastwirte dazu veranlasst, im öffentlichen Raum Wärmestrahler für Raucher aufzustellen. Jedermann muss wissen, dass die sogenannten Heizpilze Energiekiller sind und eine erhebliche Belastung für die Umwelt darstellen", betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus.
Im Rahmen einer Anfrage zur nächsten Ratssitzung am 18. Dezember will die SPD-Fraktion deshalb von der Verwaltung wissen, welche Erkenntnisse über die zunehmende Aufstellung von Heizpilzen in Osnabrück vorhanden sind. Wichtig seien daneben auch Informationen darüber, welche Möglichkeiten aufgrund der aktuellen Rechtslage bestehen, um die Aufstellung zumindest auf öffentlichen Flächen und auf städtischen Grundstücken zu unterbinden.

Die genannten Propangasbrenner gelten laut Hus vielerorts als "Giftpilze fürs Klima", weil sie, wie aktuelle Messungen ergeben hätten, pro Stunde bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) emittierten. Das entspräche der Schadstoffbilanz von 25 Kilometern Autofahrt. Daneben entwickle sich offensichtlich zunehmend der Trend, die Heizpilze auch in Baumärkten anzubieten und den Absatz dadurch massiv zu verbreitern.  "Heizstrahler und Klimaschutz sind miteinander unvereinbar. In anderen Städten gibt es bereits intensive Diskussionen über das Thema. Wir wollen die Verwaltung deshalb auch bitten, uns ihre Erkenntnisse darüber mitzuteilen, um eigene Handlungsmöglichkeiten für Osnabrück zu entwickeln.

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