"Die bestmögliche Förderung der örtlichen freien Kultur muss ein Herzensanliegen städtischer Kulturpolitik sein. Die Kunsthalle Dominikanerkirche hat hierbei eine unverzichtbare Schrittmacherfunktion", erklärte Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler nach einem Besuch des von ihr mitgeleiteten Arbeitskreises Kultur in den Räumen der "Doki". Beate Lechler, hinzugewähltes Mitglied im Kulturausschuss und wie Frau Jabs-Kiesler Sprecherin des Arbeitskreises, war sehr erfreut über den breiten Zuspruch, den die Zusammenkunft auch unter frei schaffenden Osnabrücker Künstlern gefunden hatte. "Es gibt in der städtischen Kulturszene eine unglaubliche Vielfalt und Kreativität, was ihre Hauptstärken ausmacht", stellte die SPD-Sprecherin fest. Andre Lindhorst, Leiter der Kunsthalle, bestätigte diese Feststellung mit vielen Zahlen und Fakten, die sich in der Bilanz der Einrichtung widerspiegeln. "Wir haben uns hier vor Ort in den letzten Jahren mit guter Resonanz als Medium freier Kunst dargestellt. Daneben gibt es ein wachsendes Netzwerk freier Künstler außerhalb unserer Stadt, die gern hier hinkommen und ausstellen, weil sie ‚Osnabrück im Herzen’ haben", stellte er fest. Ein städtisch geförderter Ankauf von Kunstwerken könnte die Attraktivität des Hauses weiter steigern. Nachhaltigen Eindruck auf die Arbeitskreismitglieder machten auch die Darstellungen der Mitarbeiterin Christel Schulte, die die Nutzung der Räume für eine Vielzahl von Besuchern, insbesondere auch für kunstpädagogische Aktivitäten, deutlich machte.

Höchst attraktiv gestalteten sich am Ende der Veranstaltung Vorstellungen darüber, die Kunsthalle gemeinsam mit anderen Kulturorten der Stadt in eine "Kunst- und Museumsmeile" einzubinden, was sich im Falle einer Finanzierbarkeit gut mit baulichen Erweiterungen kombinieren könnte.

"Ob Malerei, Grafik, Installationen, plastisches Gestalten, Medienkunst oder schaffende Kunstpädagogik: Die erfolgreiche Arbeit der Kunsthalle bleibt allein schon deshalb eindrucksvoll, weil hier mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln ungemein viel bewegt wird. In der Zukunft muss es eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure sein, die gute Arbeit einer immer größeren Öffentlichkeit vorzustellen", stellte Frau Jabs-Kiesler in ihrem Schlusswort fest.

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