"Der Stadtteil Schinkel genießt für uns hohe Priorität. Deshalb muss jetzt die Planung, die Gnadenkirche als Kindertagesstätte umzubauen, schnellstmöglich realisiert werden", kündigten für die SPD-Ratsfraktion deren familienpolitischer Sprecher Uli Sommer sowie die Ratsfrau und Landtagsabgeordnete Alice Graschtat an. Alice Graschtat verwies darauf, dass mit den Evangelischen Stiftungen ein Investor für die vormalig evangelisch-reformierte Kirche zur Verfügung stünde, der insbesondere für soziale Zwecke ein engagierter, verlässlicher und auch bewährter Partner sei. "Aus intensiven Gesprächen wissen wir, dass wir mit Hilfe des Investors eine vier- bis fünfgruppige KiTa realisieren können. Dies deckt zunächst  jedoch nur den auf den bestehenden Wartelisten in Schinkel dokumentierten Bedarf und wäre ein wichtiger Schritt, die Unterversorgung des Stadtteils mit Betreuungsplätzen zu beseitigen", betonte die SPD-Sprecherin.

Uli Sommer kündigte für die weitere Zukunft allerdings weitere notwendige Schritte an, da davon auszugehen sei, dass der eigentliche Bedarf höher sei, als dies die Warteliste aufzeigt. "Allein die Notwendigkeit, in massiver Weise das dringend erforderliche Angebot für die unter 3-Jährigen in diesem Bereich auszubauen, beschreibt eine zentrale Aufgabe für Politik und Verwaltung", erklärte der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Er kündigte deshalb für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses einen entsprechenden SPD-Antrag an, um die Verwaltung mit einem konkreten Handlungskonzept zu beauftragen.

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