SPD-Fraktion: Bäderpreise im Nettebad sind nicht familienfreundlich

„Bei der SPD-Ratsfraktion haben wir seit Jahren die einstimmige Beschlusslage, dass die Bäderpreise, vor allem die des Nettebads, angemessen und familienfreundlich gestaltet werden müssen, damit jede Bürgerin und jeder Bürger, sei sie oder er noch so klein, die Möglichkeit bekommt, die tolle Osnabrücker Bäderlandschaft zu nutzen. Wir wissen, dass sich die SPD-Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke, Frank Henning und Heiko Panzer, bereits in diesem Sinne für familienfreundliche Bäderpreise in der Vergangenheit eingesetzt haben und das auch in Zukunft bei der Preisgestaltung so im Aufsichtsrat vertreten werden. Die aktuelle Neuausrichtung der Bäderpreise findet jedenfalls nicht die Zustimmung der SPD Fraktion im Rathaus der Stadt Osnabrück“, so Kerstin Lampert-Hodgson, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und familienpolitische Sprecherin, und Andreas Reinisch-Klaß, sozialpolitischer Sprecher der Rats-SPD.


„Für Familien wird es immer schwieriger sich einen Tag im Nettebad zu leisten. 32,30 € - ggf. plus einem, für uns ungerechten, Zuschlag von 2 € am Wochenende - für Familien mit 2 Kindern ist uns als SPD-Fraktion einfach zu teuer. Bedenkt man, dass man mit vier oder mehr Personen vielleicht auch noch die kulinarischen Angebote nutzen möchte, steigen die Ausgaben schnell auf das Doppelte oder mehr“, so Lampert-Hodgson und Reinisch-Klaß weiter. In diesem Zusammenhang ist auch der Familienbegriff seitens der Bäderbetriebe neu zu definieren. Der Eintritt für ein drittes Kind bzw. für weitere Kinder ist deutlich zu vergünstigen“, stellen die SPD-Sprecher klar.
„Wir erwarten von den Bäderbetrieben der Stadtwerke Osnabrück, dass die Preispolitik sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet und nicht allein zur Verbesserung der Deckungsbeiträge dient. Dazu gehören für uns u.a. attraktive Gruppentarife und die Rückkehr zu längeren Taktzeiten. Jede Person sollte die Möglichkeit haben die Osnabrücker Bäder zu nutzen unabhängig von der Größe des Geldbeutels“, so die beiden SPD-Politiker abschließend.

 

 

 

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