Tiny Houses als Wohnalternativen dennoch an sinnvollen Stellen denkbar

„Der aktuelle aufkommende Wohntrend der ´winzigen Häuser´ stellt aus Sicht der SPD-Ratsfraktion eine gute Ergänzung des Wohnangebotes für die Stadt Osnabrück dar. An Stellen, wo eine klassische Wohnbebauung nicht oder nur schwer möglich ist, sollte die Bauverwaltung über eine ´Mustersiedlung´ nachdenken und im zuständigen Stadtentwicklungsausschuss denkbare Szenarien vorstellen“, so Frank Henning, Chef der Rats-SPD, und Heiko Panzer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, in einer aktuellen Pressemitteilung.


„Oberste Priorität sollte dennoch eine Stadtentwicklung für Osnabrück haben, die vor allem Geschosswohnungsbau schafft, um die aktuell angespannte Wohnungssituation mehr und mehr zu entschärfen“, so Frank Henning weiter. „Wir müssen Bauflächen ausweisen, vor allem die, die im städtischen Eigentum sind, und diese optimal nutzen, damit vor allen Dingen bezahlbarer Wohnraum für z.B.  Familien und Alleinerziehende entsteht“ so Henning weiter.
„Laut der Wohnungsbedarfsprognose des Büros InWIS Forschung und Beratung GmbH aus 2015 sind bis 2030 mindestens 1600 WE im Mietwohnungsbau für Osnabrück notwendig. Bei den bisher im Verfahren befindlichen 2110 WE sind nach Einschätzung der SPD Fraktion aber nur etwa 10 % im Segment des bezahlbaren Mietwohnungsbaus berücksichtigt“, führt Heiko Panzer weiter aus. Für die SPD-Fraktion ist das zu wenig, denn wir sehen beim günstigen Wohnraum den größten Handlungsbedarf und die größte Dringlichkeit. Wenn darüberhinaus Flächen für Tiny Houses in einer Gesamtbetrachtung der Entwicklungsflächen sinnvoll erscheinen, sind wir selbstverständlich dabei“, so Henning und Panzer abschließend.

 

 

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