SPD fordert eine Krankenhausroute für die Baustellenphase

Die Osnabrücker Ratsfraktion der SPD fordert eine garantierte Erreichbarkeit des Klinikums im Verlauf der Baustellenphase auf der Rheiner Landstraße. „Sanitäter und Notärzte sowie Krankentransporte müssen das Klinikum, auch während der über 2-jährigen Baustellenphase, ohne große Umwege erreichen können“, erklärt Heiko Panzer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD.
Die Verwaltung wird aufgefordert gemeinsam mit den Stadtwerken nach pragmatischen Lösungen zu suchen. „Wir fordern einen barrierefreien Zugang zum Klinikum“, so Frank Henning, Fraktionsvorsitzender der Rats-SPD weiter.


Die von Oberbürgermeister Griesert in seiner Handgiftenrede angedeutete einspurige Verkehrsführung auf der Rheiner Landstraße auch während des Baustellenverlaufs hat aus Sicht der SPD gleich mehrere Nachteile:
1. Die Baustellenphase wird sich voraussichtlich verlängern, da zunächst auf einer der Straßenseite eine provisorische Baustraße errichtet werden muss.
2. Für diese Baustraße müssen sämtliches Straßenbegleitgrün, Bürgersteige und Bäume entfernt werden.
3. Für die Herrichtung der Hausanschlüsse muss die Baustraße wieder entfernt oder sogar auf die andere Straßenseite verlegt werden, was zu einer erneuten Verzögerung führt.
4. Die Kosten für die Baustelle Rheiner Landstraße für Stadt und Anwohner steigen.
Die Einrichtung einer einspurigen Verkehrsführung muss in jedem Fall also gut abgeprüft werden. Wenn es der Verwaltung aber gelingt das Klinikum während einer auf ein Minimum verkürzten Baustellenzeit auf im Idealfall mehreren Routen erreichbar zu halten können, können Aufwand und Kosten eingespart werden.
Die SPD kann sich die Einrichtung einer Krankenhausroute vorstellen, die es auf der einen Seite ermöglicht die Baustellenphase auf der Rheiner Landstraße so kurz und effektiv wie möglich zu halten und auf der anderen Seite den Notfallverkehr auf sinnvollen Routen aufrecht erhält. Hier muss ohne Tabus nach Lösungen gesucht werden.
 „Es darf kein Nadelöhr für Krankenwagen geben, es geht schließlich um die Notfallversorgung der gesamten Stadt - und darüber hinaus“, erklärt Heiko Panzer für die SPD-Fraktion abschließend.

 

 

 

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