„Schlag ins Genick der Theater!

Als eine katastrophale Fehlentscheidung und einen wahren Schlag ins „Genick der Theater“ bezeichnet der kulturpolitische Sprecher der Osnabrücker SPD-Ratsfraktion, Heiko Schlatermund, die Entscheidung der Landesregierung die zusätzlichen Fördermittel für die niedersächsische Theater nicht mehr in den Haushalt einzustellen. „Hier kann ich als Sozialdemokrat nur an die rot-schwarze Koalition appellieren, diesen Schritt in die falsche Richtung nicht zu gehen. Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bekomme ich die finanziellen Probleme des Osnabrücker Theaters sehr genau mit - wie auch die ungleiche Behandlung gegenüber den Theatern in Oldenburg, Braunschweig und Hannover“, verdeutlicht Schlatermund.


„Beim Theater geht es nicht nur um Spielstätten in der Stadt, sondern auch um die hervorragende Leistung der Mitarbeitenden, wie zum Beispiel in der Theaterpädagogik, von der insbesondere auch die Gemeinden im Landkreis Osnabrück profitieren. All das, was das Ensemble und das gesamte Team für die Region leisten, wird mit einer derart unverhohlenen Ignoranz konterkariert“, so Schlatermund weiter.

Dass die Osnabrücker SPD zu einer ganz anderen Beurteilung in dieser Frage komme, sei ihm dabei besonders wichtig hervorzuheben. Er werde deshalb auch an der Demonstration am 24. Oktober gemeinsam mit den Theater-Beschäftigten in Hannover teilnehmen und gegen diese Politik der Landesregierung protestieren und hofft, dass sich zahlreiche weitere Ratsmitglieder dem anschließen werden.