„SPD-Fraktion: Lösungssuche nur mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Osnabrück"

 „Die Unterbringung von Geflüchteten in mobilen Unterkünften ist für die SPD-Fraktion eine denkbare, wenn auch teure, Alternative. Uns ist es dabei wichtig, dass alle möglichen Standorte, die auf städtischen Grund und Boden liegen, von der Verwaltung in Betracht gezogen werden und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in den Quartieren diskutiert werden. Dies kann mit Hilfe der Bürgerforen und ggf. mit Sonderbürgerforen erfolgen. Uns bringt es nichts, wenn wahllos mögliche oder in Betracht kommende Standorte aus politischen Kreisen durchgestochen werden, ohne das vernünftige Beurteilungsgrundlagen und Kostenkalkulationen seitens der Verwaltung vorliegen, die mit der Bürgerschaft gemeinsam diskutiert werden können“,  so Susanne Hambürger dos Reis,  verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, und Andreas Reinisch-Klaß, sozialpolitischer Sprecher der Rats-SPD, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.


„Uns ist es wichtig, dass die Verwaltung auf eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten Wert legt, um vor allem die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung zu erhöhen und die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Eine mögliche Nutzung des ehemaligen Gebäudes des Finanzamtes Osnabrück- Land an der Hannoversche Straße für kommunale Zwecke sehen wir als SPD sehr positiv. Allerdings nicht in Form von Flüchtlingsunterkünften, da dort bereits drei Wohnanlagen dieser Art in unmittelbarer Nähe vorzufinden sind“, erläutert Reinisch-Klaß weiter.
„Darüber hinaus fordern wir von der Verwaltung aber auch die Vorstellung von alternativen Unterbringungsmöglichkeiten. Nur Container ist uns zu einfach.  Die SPD könnte sich bei dieser Frage z.B. auch eine normale Bebauung vorstellen, die nach Auszug der Geflüchteten, als bezahlbare Wohnungen bereitgestellt werden können“, führt Hambürger dos Reis weiter  aus.
„Im Zusammenhang mit dieser Diskussion wäre es hilfreich, wenn nunmehr Gespräche über die Verlängerung der Mietverhältnisse für die Unterkünfte an der Landwehrstraße geführt werden, um Planungssicherheit zu bekommen“, so die beiden SPD-Politiker abschließend.