Beschluss:

1.    Die Verwaltung richtet eine fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe ein, um das Problem leerstehender Häuser und Wohnungen sowie Baulücken zu analysieren und deren Reaktivierung bzw. Bebauung zu forcieren.

2.    Die Verwaltung erarbeitet Vorschläge, wie leerstehende Wohnungen bzw. Häuser wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden können.

3.    Für den Bereich der privaten Vermietungen über die verschiedenen Internetpor-tale sucht die Verwaltung Kontakt zur Immobilienbranche in Osnabrück und führt Eigentümer mit Investoren zusammen.

4.    Die Verwaltung führt für Vermieter, die temporär Zimmer bzw. Wohnungen ver-mieten eine Informations- und Dienstleistungskampagne durch, die sie über steuer- und bauordnungsrechtliche Erfordernisse aufklärt.

Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, bevor eine interne und/oder externe Ausschreibung für die Nachbesetzung von Leitungspositionen von städtischen Fachbereichen, Referaten, Ämtern, Eigenbetrieben und Fachdiensten erfolgt, mit einem entsprechendem ausreichendem zeitlichen Vorlauf den zuständigen politischen Gremien folgendes darzustellen:
1. Die geeigneten Führungsnachwuchskräfte der Stadt Osnabrück, die für die neu zu besetzende Position in Frage kommen,
2. Den Anteil an Frauen unter diesen Führungsnachwuchskräften.

Beschluss:

Im Hinblick auf die vom Rat beschlossene Initiative „Entwicklung des Museumsquartiers- hier: neue Stadtgeschichte und Villa Schlikker (VO/2017/1598Ö)“ wird die Kulturverwaltung beauftragt, eine eintägige Exkursion zur Gedenkstätte „Stille Helden“ nach Berlin für politische Vertreter des Rates und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museumsquartiers zu organisieren. 

Die Gedenkstätte stellt eine beeindruckende Konzeption vor, die maßgebliche Anre-gungen in einem frühen Planungsstadium für ein „Hans-Calmeyer-Haus“ vermittelt.

Für die Vorbereitung soll der Leiter der Gedenkstätte, Prof. Dr. Johannes Tuchel zu einer persönlichen Führung und anschließenden Aussprache gewonnen werden.

Beschluss:


Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob die Gründung eines Auszubildendenwerks eine sinnvolle Ergänzung für Osnabrück ist, um als Ausbildungsort noch attraktiver zu werden.

Bei der Prüfung ist zu berücksichtigen, dass die Hauptaufgabe des Auszubildendenwerks die Bereitstellung von attraktiven und günstigen Wohnraum für Auszubildende aller Art sein soll. Perspektivisch soll das Wohnraumangebot auch auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbauender Qualifizierungsmaßnahmen, wie dem Techniker oder Meister, ausgeweitet werden.

Im Rahmen der Prüfung soll die Verwaltung u.a. darstellen, wie hoch der Bedarf an Wohnraum für o.g. Auszubildende in Osnabrück ist, welche Kosten enstehen und welche Rechtsform gewählt werden sollte; hierbei ist insbesondere die Form einer gemeinnützigen Stiftung zu berücksichtigen.

Darüberhinaus sind alle für die Ausbildung zuständigen Institutionen, wie z.B. das Studentenwerk, IHK und Handwerkskammer, kirchliche Träger, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter, zu beteiligen, um insbesondere ein tragfähiges Finanzierungs-modell zu erarbeiten.


Beschluss:


Die Verwaltung wird beauftragt, den Bedarf an Kunstrasenplätzen für das gesamte Stadtgebiet zu ermitteln und darzustellen, an welchen konkreten Punkten in Osnabrück Kunstrasenplätze errichtet werden müssten, um eine optimale Versorgung und Flächenabdeckung der städtischen Sportvereine sicherzustellen.

Darüberhinaus ist von der Verwaltung darzustellen, in wie weit sich die Osnabrücker Sportvereine an einer möglichen, u.a. finanziellen, Umsetzung beteiligen können und ob es Möglichkeiten der Aquise von Drittmitteln und Sponsoren für dieses Vorhaben gibt.