In der Ratssitzung vom 09. Dezember 2008 sagte die Verwaltung zu, den - bis dahin viel zu
geringen - Anteil an Recycling-Papier im laufenden Betrieb der Stadtverwaltung zu erhöhen. In
der Ratssitzung am 10. Februar 2009 wurde mitgeteilt, dass die Stadtverwaltung für die normalen
Geschäftsabläufe ab sofort möglichst auf die Verwendung von Frischfaserpapier verzichten
wolle.

Aufgrund einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion kündigte die Verwaltung in der Ratssitzung vom
05. Mai 2009 u. a. an, zukünftig bei Wettbewerbsverfahren - abhängig von der gestellten Aufgabe
- den Teilnehmern die Anregung zu geben, den Einsatz von Holz zu prüfen und auf die
ökologische Wertigkeit zu verwendender Baumaterialien zu achten.

Laut einem Bericht der Nordwest-Zeitung vom 21.07.2009 denkt die Stadt Oldenburg - in Zusammenarbeit mit der Polizei - für den Bereich der Innenstadt über Aufenthaltsverbote für Gewalttäter nach. Gemeint sind dabei offenbar Schläger, Randalierer und Mehrfachtäter.
In dem Bericht heißt es, dass andere niedersächsische Städte, z.B. Hannover, Stade und Leer, positive Erfahrungen mit der Umsetzung der genannten Maßnahmen gemacht hätten. So habe sich in der Stadt Hannover die Rückfallquote von Gewalttätern sogar halbiert.

In der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 17.9.2008 wurde einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung Lösungsvorschläge entwickelt, wonach öffentliche Veranstaltungen, z. B. auf dem Marktplatz, künftig behindertengerecht gestaltet werden.
Die Veranstaltung "Osnabrück is(s)t gut" entsprach im August in keiner Weise den genannten Ansprüchen. Fast alle Restaurationen waren auf hohen Podesten aufgebaut und für Menschen mit Einschränkungen nicht begehbar.

In einer Mitteilungsvorlage vom 20.04.2009 für die Ratssitzung am 05.05.2009 unterrichtete der Vorstand für Städtebau, Grün und Umwelt den Rat über die Ergebnisse eines Gesprächs, das Herr Oberbürgermeister Pistorius und Herr Griesert mit dem Staatssekretär im Nieders. Umweltministerium geführt haben. Ziel dieses Gesprächs sollte sein, die Landesbehörden dazu zu bringen, mit der notwendigen Konsequenz gegen die seit Jahren von der Firma ausgehenden unhaltbaren Belästigungen vorzugehen.