"Schulen erster und zweiter Klasse darf es nicht geben. Wir brauchen gleiche Chancen für alle. Es kann deshalb nicht angehen, dass die Osnabrücker Bistumsschulen weiter frühere Anmeldetermine anbieten als die öffentlichen weiterführenden Schulen und sich dadurch einen Planungsvorteil verschaffen", betont Marion Fiolka-Dörpmund, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

"Wenn man bei uns zu Recht eine Straße nach dem langjährigen Ortsbürgermeister Alfred Mithöfer nennt, sollte man dabei auch konsequenterweise Namensverwechslungen vermeiden", begründete der SPD-Ratsherr aus Gretesch-Lüstringen-Darum, Frank Henning, eine entsprechende Initiative seiner Fraktion zur nächsten Ratssitzung am kommenden Dienstag.

"Das Zentrum für Jugendberufshilfe in der Dammstraße wird sehr lange ein unverzichtbarer Baustein der städtischen Arbeitsmarktpolitik sein. Deshalb muss die Einrichtung auf soliden personellen Grundlagen stehen", begründeten die SPD-Ratsfrau und Landtagsabgeordnete Alice Graschtat sowie der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Bündnisgrünen, Jörg Ceisig, eine Initiative zur Ratssitzung am nächsten Dienstag.

Die Ratsfraktionen von SPD und Bündnisgrünen sind entschieden dafür, die Frage, ob es in Osnabrück zur Gründung einer Evangelischen Schule kommen soll, in öffentlicher Stadtratssitzung zu diskutieren.

"Wer den Anspruch Osnabrücks als Friedensstadt ernst nehmen will, darf die Lebenssituation von Flüchtlingen nicht aus den Augen verlieren", so Christel Wachtel und Hüseyin Anat, Sprecher des SPD-Arbeitskreises Soziales-Gesundheit-Migration-Gleichstellung.