"Junge Menschen haben ganz eigenständige Ausdrucks- und Darstellungsweisen, die mehr als bei Erwachsenen Sensibilität, Kreativität und Fantasie entfalten. Deshalb muss die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen verstärkt als spartenübergreifende Schwerpunktaufgabe begriffen werden, die soziale Schranken überwinden hilft", fordern die beiden Sprecherinnen des SPD-Arbeitskreises Kultur, Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler und Beate Lechler in einer gemeinsamen Presseerklärung.

In der letzten Fraktionssitzung der SPD ist Nils Peters zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Er wird das Führungsteam um den Vorsitzenden Ulrich Hus sowie dessen weitere Stellvertreter Uwe Görtemöller, Karin Jabs-Kiesler und Christel Wachtel verstärken. Der 36-jährige wurde Nachfolger des aus beruflichen Gründen aus dem Rat ausgeschiedenen Johannes Chudziak.

"In der Osnabrücker Kunst- und Musikschule gibt es viele modellhafte Ansätze, jungen Menschen aller Altersgruppen Kultur nahe zu bringen. Es lohnt sich, daraus auch für andere Handlungsfelder zu lernen", betonten die beiden Sprecherinnen des SP-Arbeitskreises Kultur, Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler und Beate Lechler.

Per Verordnung hat der niedersächsische Umweltminister Sander (FDP) die Zuständigkeit für die Aufstellung von Luftreinhalte- und Aktionsplänen auf die Kommunen verlagert. Dies kritisieren die SPD und die Grünen in einer aktuellen Stellungnahme. "Man kann darüber nur den Kopf schütteln. Ein koordiniertes Vorgehen der Städte gegen die Feinstaubbelastung ist so jetzt kaum noch möglich", so die umweltpolitischen Sprecher der beiden Ratsfraktionen Frank Henning und Volker Bajus.

Gute Chancen sieht die SPD-Fraktion für eine verbesserte Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Atter. "Wenn die Anmietung des Gebäudes machbar ist, haben wir gute Chancen, die durch die Aufgabe der Atterkirche entstehende Lücke bei Kinder- und Jugendangeboten zu schließen und sogar auszubauen", betonten der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uli Sommer und die Atteraner Ratsfrau Edith Mersch.