Das rot-grüne Ratsbündnis will gleich die erste Arbeitssitzung des Stadtrats dazu nutzen, grundlegende Beschlüsse im Sinne einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung zu fassen. "Nach 5 Jahren politischen Rückschritts ist es überfällig, die Richtung der Ratspolitik neu und zukunftsgerecht auszurichten", betonten die beiden Fraktionsvorsitzenden Ulrich Hus (SPD) und Michael Hagedorn (Grüne).

"Die Osnabrücker SPD wird in Zukunft auf allen Gebieten dafür sorgen, dass Kinder- und Familieninteressen voran stehen, wenn richtungweisende Entscheidungen der Stadtentwicklung getroffen werden", kündigten der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus und der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Frank Henning in einer gemeinsamen Stellungnahme an.

Zur Berichterstattung über neue Mehrheitskonstellationen im Osnabrücker Stadtrat sowie den aktuellen Äußerungen des designierten Osnabrücker Oberbürgermeisters Boris Pistorius ("Pistorius für Zusammenarbeit mit CDU", Neue OZ vom 16.10.2006) stellen die Osnabrücker SPD-Unterbezirksvorsitzende Ulla Groskurt sowie der Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus folgendes fest:

Auf Enttäuschung und Unverständnis ist es in der Osnabrücker SPD-Fraktion gestoßen, dass sich die örtliche FDP nicht dazu durchringen konnte, ein Gespräch mit der Zielsetzung einer engeren Kooperation der Ratsfraktionen von SPD, Bündnisgrünen und FDP im Rahmen einer so genannten Ampelkoalition zu führen.

Die SPD-Fraktion wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am Dienstag einen neuen Vorstand. Alter und neuer Vorsitzender wurde Ulrich Hus. Stellvertreterinnen und Stellvertreter sind Karin Jabs-Kiesler, Johannes Chudziak, Uwe Görtemöller und Christel Wachtel.

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