„Anstrengung Wohnraum zu schaffen muss verstärkt werden!“
SPD-Fraktion: Wer neue, bezahlbare Wohnungen schaffen will, braucht Fachpersonal in der Planungsverwaltung

„„Der Rat und die Stadtverwaltung Osnabrück wollen bis 2020 mindestens 3.000 neue Wohneinheiten schaffen. Wenn dieser parteiübergreifende Beschluss nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll, müssen die Kräfte verstärkt werden, die dieses Baurecht schaffen – es braucht folglich mehr Fachingenieure in der Stadtplanung bei der Stadt Osnabrück“, fordern Frank Henning, SPD-Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Rat, und Heiko Panzer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, in einer aktuellen Pressemitteilung.

„In vielen Gesprächen mit den Osnabrücker Bürgern wurde eines deutlich: private Initiativen zur Schaffung von Wohnraum, z.B. durch Nachverdichtung oder Dachgeschossausbau, werden seitens der Stadt Osnabrück nicht bearbeitet bzw. können nicht bearbeitet werden. Auch die Wohnungsbaugesellschaften drängen berechtigterweise auf schnellere Bearbeitungswege. Der einfache Grund für die Defizite sind personelle Engpässe“, weiß Frank Henning zu berichten. „Das ist ein unhaltbarer Zustand, der abgeschafft gehört. Bauwillige müssen Baurecht bekommen und das in einem angemessenen Zeitrahmen. Auch den Kolleginnen und Kollegen der Fachverwaltung, die hervorragende Arbeit leisten, ist der aktuelle Zustand nicht länger zuzumuten“, so Henning weiter. „Die SPD-Fraktion fordert daher eine Aufstockung des Personals in diesem Bereich um mindestens 4 Stellen. Der dringende Handlungsbedarf auf dem Wohnungsmarkt muss nun endlich auch die Stadt Osnabrück zum Handeln zwingen. Hier wurde insbesondere von der Verwaltungsspitze in der Vergangenheit einfach zu viel ausgesessen und abgewartet“, führt Heiko Panzer weiter aus.
„Die fatale Ablehnung einer Wohnungsbaugesellschaft durch ein schwarzes Zufallsbündnis im Rat, die steuernd auf den Osnabrücker Wohnungsmarkt hätte einwirken können, muss nun dazu führen, an anderer Stelle die Anstrengungen zu erhöhen, um das Angebot an bezahlbaren Wohnraum zu steigern“, führt Panzer weiter aus.
„Wer es ernst meint mit der Schaffung von Wohnraum muss dafür auch die Kapazitäten bereit stellen. Wir sind dafür bereit und verlangen eine sofortige Lösung. Ein Verschieben z.B. in die Haushaltsberatung ist in diesem Fall unangemessen. Die SPD Fraktion wird daher am 19.09.2017 im Personalausschuss einen entsprechenden Antrag in die Gremien des Rates einbringen“, schließen die beiden SPD-Politiker ab.